Dreamforce Highlights: Database.com & Chatter for free

Die folgenden beiden Themen habe ich aus der Keynote der Dreamforce 2010 für mich mitgenommen. Ich habe das Ganze über twitter (#df10) verfolgt. Dort war das Interesse  bei den Auftritten der beiden Stars Stevie Wonder und Will.I.Am am größten. Ist ja auch klar, wenn aus einer Techie-Konferenz mal eben ein Pop-Konzert inklusive eigenem Song wird.

Schön zu sehen war eine kleine ‚Diskussion‘ zwischen Marc Benioff und Bill Patterson (Product Manager für MS Dynamics) im Zuge der Dreamforce:

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Bin gespannt auf den ersten Mutigen, der MS Dynamics gegen Database.com (siehe weiter unten) laufen lässt 😉

Chatter for free

Nach ein bisschen hin und her im Chatter-pricing wurde jetzt eine kostenlose Edition von Chatter angekündigt. Durch die vielen Ankündigungen hat Salesforce zwar dafür gesorgt, dass kaum noch einer den Durchblick hat, dafür gibt es aber bei jeder neuen Ankündigung wieder Buzz auf twitter und fleißige Meldungen aus der Szene.

Mit der kostenlosen Version von Chatter wird Salesforce sicher deutlich seinen Footprint in Unternehmen vergrößern und Microblogging-Konkurrenten wie Yammer aus dem Feld drängen.

Viele Details zu Chatter habe ich hier auf meinem Blog schon vorgestellt. Das Produkt wird derzeit noch sehr aktiv weiterentwickelt und es bleibt spannend zu sehen, wie es sich in den nächsten Monaten wandelt.

Übrigens, eine schöne URL hat der Dienst auch: Chatter.com

Database.com

Dieser neue Dienst von Salesforce hat auch eine schöne URL; Database.com – und ganz nebenbei stellt er ein Datenbanksystem als Service zur Verfügung. Das Versprechen von Salesforce ist, dass die DB mit allen Programmiersprachen und von allen Diensten (auch mobile) angesprochen werden kann. Durch die Schnittstelle zu anderen Programmiersprachen differenziert es sich von einer force.com Edition, in der ja die skalierende Salesforce Datenbank ja auch schon integriert ist.

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Bei Database.com inklusive sind natürlich reporting, security, scalability, mobile und social services.

Für Entwickler ist der neue Dienst interessant, wenn sie keine Kenntnisse im Aufsetzen einer Datenbank haben. Wer allerdings lokal entwickelt, hat in modernen SDKs meistens auch eine development DB mit an Board, die keine weitere Konfiguration erfordert.

Kleine Unternehmen entwickeln besser gleich auf einer Plattform wie Google App Engine (GAE) mit integriertem Daten- und Dateispeicher. Hier wird Applikation und Datenbank direkt mit der Power von Google skaliert.

IT-Entscheider / Verantwortliche können durch den Einsatz von einem solchen Dienst hohe Verfügbarkeit, Geschwindigkeit und Sicherheit ohne teure DBAs erreichen. Für den Produktiv-Einsatz in großen Unternehmen ist solch ein Dienst daher interessant. Gut vorstellen kann ich mir Szenarien, in denen bestehende, schlecht gewartete Datenbanken abgelöst werden. Bei jeder Entscheidung sollte die Überlegung einfließen, ob es sich nicht lohnt, gleich die ganze Applikation in die Cloud auszulagern. Bei einem Komplett-Umstieg sind die Innovationskosten natürlich weitaus höher, als wenn nur der Datenbanktreiber ausgetauscht wird. Liegt die Applikation allerdings auf dem eigenen Server und greift auf eine entfernte Datenbank zu, kann die Latenz unter Umständen zu hoch sein. Vor allem wenn die Applikation nicht dahingehend optimiert ist und z.B. viele DB-Roundtrips macht.

Und zuallererst muss sowieso die Skepsis gegenüber Cloud-basierten Diensten abgebaut werden 😉

Mehr Anwendungsfälle zu Database.com finden sich unter http://blog.database.com und speziell in diesem posting.

One thought on “Dreamforce Highlights: Database.com & Chatter for free

  1. Pingback: Dreamforce Highlight die zweite: Heroku « Salesforce-Blog.de

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