Dreamforce Highlight die Zweite: Heroku

Kurz nachdem ich gestern über meine Dreamforce Highlights aus der Keynote berichtet habe, ging eine weitere Nachricht über den Ticker: Salesforce hat das Startup Heroku aufgekauft.

Heroku stellt eine Plattform bereit, die es erlaubt, Ruby Applikationen in der Cloud laufen zu lassen. Entwickelt wird wie gewohnt lokal, doch anstatt die fertige Anwendung auf einen eigenen Webserver zu deployen, lädt man sie zu Heroku hoch und der Dienst kümmert sich um Betrieb und Skalierung.

Als Datenbank kommt bei Heroku eine Postgres mit. Sicher wird es in naher Zukunft auch ganz einfach sein, Database.com zu nutzen.

Im Gegensatz zu Google App Engine hat Heroku kein integriertes Konzept zur Dateiverarbeitung. Dateien können entweder als blob in der Datenbank abgelegt werden oder über dritte Dienste wie z.B. Amazons S3 verarbeitet werden.

Übrigens: Bill Patterson (@bpatter) fällt dann dazu auch nicht mehr viel ein… Er ist wohl geknickt, weil seine Werbekampagne einen herben Rückschlag auf der Dreamforce erlitten hat, nachdem der Schauspieler aus der Microsoft Werbung, von Salesforce angeheuert wurde und sich auf der Bühne zu Salesforce bekannt hat.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.