Jun 26

Dynamische Eingabe von Informationen mittels Flow

Vorweg: Dieser Blog geht davon aus, dass Sie schon die Lightning Experience nutzen.

Szenario

Es wird ein neues Feld angelegt, zum Beispiel zur Segmentierung von Daten, und nun muss es sukzessiv gefüllt werden.
In der normalen Nutzung des CRM wird einem Anwender das neue Feld womöglich gar nicht auffallen. Machen wir es zum Pflichtfeld, gehen wir dem Anwender damit auf die Nerven und senken die Nutzerakzeptanz.
Die Eingabe sollte also möglichst freiwillig erfolgen und zu einem für den Anwender passenden Zeitpunkt.

Lösung

In diesem Beispiel soll nach und nach das Account-Feld “Branche” gesetzt werden. Dafür habe ich eine kleine Flow-Komponente gebaut, die, je nach dem, ob das Feld leer oder gesetzt ist, eine Eingabe abfragt.

Das Feld ist noch leer:

Nachdem der Anwender eine Eingabe getätigt hat:

Und das ganze einmal in Aktion (15 Sekunden Video):

Ausblick

In einer weiteren Ausbaustufe könnte ein Belohnungssystem hinzugefügt werden. Zum Beispiel wäre es denkbar, für jede Änderung einen Punkt zu vergeben und dieses dann auf einem Dashboard darzustellen.

Umsetzung

Die hier dargestellte Umsetzung ist als Ideengeber zu verstehen. Ich übernehme keine Verantwortung oder Gewährleistung für die Funktionsfähigkeit.

Von der Admin-Perspektive sieht das Ganze so aus: Zunächst brauchen wir einen Flow, der dann auf der Lightning Datensatz-Seite eingesetzt werden kann.

Meine Flow-Definition ist so aufgebaut:

Erklärungen:

  1. Wir kriegen von der Lightning Page die ID des Accounts. Diesen laden wir zunächst.
  2. Ist das Feld, das wir setzen wollen, leer? (In unserem Beispiel ja “Industry / Branche”.) Wenn es gesetzt ist, zeigen wir nur die entsprechende Info an.
  3. Ist es noch leer, fragen wir die Eingabe ab.
  4. Die Eingabe wird dem Datensatz zugewiesen.
  5. Und schlussendlich gespeichert.

Sie können die Flow-Definition zum genaueren Anschauen und Ideenholen von mir installieren.

Produktiv- und Entwickler-Umgebungen
 
Sandbox

Der Flow wird nun im Lightning Datensatzlayout hinzugefügt:

Disclaimer

Der Autor Hannes Ellerbrock arbeitet bei Salesforce. Dieser Beitrag ist privat entstanden und gepostet.

Nov 29

Neue Salesforce Rechenzentren in FRA & LON: Beeindruckende Reaktionszeiten

Mit viel Freude haben Neu- und Bestandskunden von Salesforce die Nachricht über die europäischen Rechenzentren aufgenommen. London und Frankfurt sind jetzt live. Paris wird als nächstes kommen.

Als Nerd interessiert mich die ganze Safe-Harbor-Debatte nicht sonderlich. Darum kümmern sich die Datenschützer. Was mich sehr wohl interessiert, ist Performance von Systemen. Im Jahr 2010 habe ich den Unterschied in den Zugriffszeiten zwischen den Salesforce-Rechenzentren an der US Ost- und Westküste gemessen. Die Zugriffszeiten lagen damals bei 200 ms für West bzw. 100 ms für Ost – von Hamburg aus.

Hier nun die Ergebnisse (aus dem gleichen Netzwerk wie damals) zu den neuen RZ.

London

Tracing route to eu5-lon.salesforce.com [136.146.128.32]
over a maximum of 30 hops:

  1     2 ms     2 ms     2 ms  [intern]
  2     1 ms     1 ms     1 ms  [intern]
  3     1 ms     1 ms     1 ms  217.111.x.x
  4     4 ms     3 ms     3 ms  gi0-1-0-1-sar8.HAM.router.colt.net 
  5    16 ms    14 ms    14 ms  xe0-0-3-pr1.FRA.router.colt.net  
  6    10 ms    10 ms    10 ms  xe-7-1-1.edge6.Frankfurt1.Level3.net  
  7     *        *        *     Request timed out.
  8    17 ms    16 ms    11 ms  SALESFORCE.ear2.Frankfurt1.Level3.net 
  9    22 ms    22 ms    22 ms  204.14.237.176 
 10    22 ms    23 ms    22 ms  136.146.137.7 
 11    23 ms    22 ms    22 ms  eu5-1-lon.salesforce.com

Frankfurt

Tracing route to eu6-frf.frf.r.salesforce.com [85.222.129.41]
over a maximum of 30 hops:

  1     2 ms     1 ms     1 ms  [intern] 
  2     1 ms     1 ms     1 ms  [intern] 
  3     1 ms     1 ms     1 ms  217.111.x.x
  4     3 ms     4 ms     2 ms  gi0-1-0-1-sar8.HAM.router.colt.net 
  5    11 ms    11 ms     9 ms  xe0-0-0-pr1.FRA.router.colt.net 
  6    10 ms    12 ms     9 ms  xe-7-1-1.edge6.Frankfurt1.Level3.net  
  7     *        *        *     Request timed out.
  8    10 ms    11 ms    10 ms  SALESFORCE.ear2.Frankfurt1.Level3.net 
  9    11 ms    16 ms    15 ms  xe-2-0-0--dcr2-frf.net.sfdc.net 
 10     *        *        *     Request timed out.
 11    12 ms    10 ms    18 ms  dcl3-frf.eu6-frf.salesforce.com

Beindruckend finde ich die 12 Millisekunden, die es bis zum Frankfurter RZ braucht. Für uns Anwender hier in Deutschland ein Riesengewinn. Und auch für Systemintegrationen ein großer Performance-Vorteil.

Okt 06

Saalplaner mit Platzierungsfunktion auf Salesforce

Bei einem unserer Projekte haben wir vor kurzem einen Saalplaner mit Platzierungsfunktion auf force.com gebaut. Das zeigt ganz schön die Power, die einem mit der Salesforce Plattform zur Verfügung steht.

Der Benutzer startet in den Saalplaner mittels eines Buttons auf der Kampagne:

kampagnen buttons fuer saalplaner

Buttons an der Kampagne um den Saalplaner aufzurufen.

Nun können die Kampagnen-Mitglieder ganz einfach per drag and drop einem Platz zugewiesen werden. Auch eine Neu-Anordnung ist möglich.

Der Saalplaner in Aktion. In blau: Anmerkungen

Der Saalplaner in Aktion. In blau: Anmerkungen

Die erfolgte Platzierung wird auf dem Kampagnen-Mitglied gespeichert. So lässt es sich direkt weiter für die Event-Planung in Salesforce verwenden. Z.B. kann dem Kontakt eine E-Mail mit seinem zugewiesenen Platz geschickt werden, Tickets oder Listen für die Organisatoren gedruckt werden. Hier greift erneut die Flexibilität der Force.com Plattform. Viele Folge-Aktionen lassen sich nämlich mit einfachen Workflows oder Berichten abbilden.

kampagnen mitglieder mit platzierungs information

Ansicht von Kampagnenmitgliedern.

Selbstverständlich kann die Information auch über die API mit anderen Systemen (Booking, Event, ERP, Abrechnung, …) geteilt werden.

Eine besondere Herausforderung war es, den vorgegebenen Saalplan möglichst elegant und flexibel im Salesforce Setup zu hinterlegen. Hierfür haben wir die Vorlage des Kunden zuerst in ein rechteckiges Schema umgewandelt und dann ein X/Y-Raster gebildet. Für den Saalplaner hat der Saal dann eine Gesamtdimension erhalten und die Sitzplätze werden in einem custom setting abgelegt. So kann die Applikation auch später ganz einfach angepasst werden –  z.B. wenn Sitze entfallen oder hinzukommen. Auch wäre es möglich, pro Kampagne eine andere Bestuhlung zu definieren.

saalplaner konfiguration

Blick auf das Custom Setting.

Für uns war es ein spannendes Projekt und der Kunde ist sehr glücklich mit der Lösung.

Haben Sie dieselbe oder eine ähnliche Anforderung? Gerne stehe ich Ihnen für ein Gespräch zur Verfügung.

Jun 15

7. Berliner Salesforce.com User-Group – Juni 2013

Salesforce User-Group Berlin Gruppenlogo

Ganz herzlich möchte ich Dich/Sie zur nächsten Salesforce Community hier in Berlin einladen.

Die wichtigsten Daten im Überblick:

Veranstaltungsort:
Canto GmbH
Alt-Moabit 73
10555 Berlin

Donnerstag, 20.06.2013
16:00 bis ca. 18:00 Uhr
Get-together bereits ab 15:30 Uhr, und nach dem Treffen ist für alle, die mögen, 
noch Zeit für ein Feierabend-Bier.

Registrierung wie immer über ein Xing-Event.

Die lokale User-Group ist eine gute Möglichkeit, um sich mit anderen Anwendern auszutauschen. Hier kann jeder seine Fragen loswerden und Ratschläge erhalten.

Abgerundet wird die Veranstaltung durch einen spannenden Vortrag. Dieses Mal hat Hans Schädel von der Firma Canto sein jüngstes Projekt für uns aufgearbeitet. Die Canto GmbH hat, als eine der ersten Firmen weltweit, das neue Produkt Salesforce Communities eingeführt und hiermit ein Kunden- und Partner-Portal abgebildet.

Hans Schädel

Hans Schädel

Moderiert wird die Veranstaltung dieses Mal übrigens von meiner lieben Kollegin Patricia Bendig. Ich bin leider am Donnerstag nicht in der Stadt und werde daher nicht persönlich teilnehmen. Selbstverständlich bin ich aber in Gedanken dabei 🙂
Allen ein schönes und sonniges Beisammensein!

//Hannes

Mai 21

Salesforce bunter gestalten – Hinweise und Infos mit kleinen Icons unterstützen

Machen Sie das Thema CRM doch ein bisschen bunter. Helfen Sie Ihren Kollegen mit kleinen Hinweisen oder Info-Grafiken bei der Orientierung. Diese lassen sich super simpel per Formelfeld in die Applikation integrieren.

Das Ganze kann dann z.B. so aussehen:

lead warnung[Beispiel: Warnung auf einem Lead.]

Oder auch in einer Listenansicht:

opportunity listenansicht warnung[Beispiel: Warnung in einer Opportunity-Listenansicht]

Als Grundlage nutze ich meistens das Graphics Pack von der AppExchange. Sie können aber auch eigene Grafiken erstellen und diese im Tab „Dokumente“ abspeichern.

Wie das Ganze funktioniert, zeige ich in diesem Screencast. Film ab!

Viel Erfolg beim ausprobieren – Über Rückmeldungen freue ich mich wie immer sehr.

//Hannes

Apr 28

Empfängerverwaltung, E-Mail Double-Opt-In und Opt-Out mit Salesforce.com

Hier bei der ilum:e informatik verwalten wir unsere Leads und Kontakte mit Salesforce. Viele Leads kommen über Online-Quellen in das System. So auch zum Beispiel direkt hier aus dem Blog. Das Kontaktformular auf der rechten Seite erzeugt einen Lead mittels der nativen Web-To-Lead Funktionalität von Salesforce.

html formular erzeugt lead mittels web to leadBeim Anlegen des Leads im System erzeugt dieses automatisch eine E-Mail zur Bestätigung an den neuen Lead, die einen Link enthält, mittels dem ein Double Opt-In ausgeführt wird. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben und gehört, wie ich finde, auch zum guten Ton.

Double opt-in email führt auf bestätigunsseiteSelbstverständlich ist diese Lösung 100% force.com nativ. Also ausschließlich mit Salesforce Mitteln gebaut. Alles wird von, mit und auf der Plattform gesteuert. So habe ich volle Kontrolle über den Prozess, ausgehende E-Mails und das Design der Seiten. Alle Informationen, die gesammelt und geändert werden, stehen direkt in meiner Datenbank, weil es sich um ein und dasselbe System handelt.

in salesforce erzeugter lead durch web-to-lead formularDie gleiche Basis nutzen wir auch für die Verwaltung von Empfangspräferenzen. Jeder E-Mail, die wir über unser System verschicken, liegt ein Link zum persönlichen Abo-Center des Empfängers bei.

link zum abo-center im footer einer emailKlickt der Empfänger diesen Link, so landet er auf einer Seite, auf der er seine Empfangspräferenzen einstellen kann. Hier ist auch der sogenannte „unsubscribe“, also ein E-Mail Opt-Out untergebracht.

abo center zur empfangspräferenzen verwaltung auf basis von force_com salesforceAlle Quellen, Aktionen und Änderungen werden protokolliert, so dass später immer nachvollziehbar ist, woher der Lead stammt.

lead protokolle in den themenliste zur nachverfolgung von änderungenProbieren Sie es doch gleich einmal persönlich aus! Tragen Sie einfach Ihre E-Mail Adresse im Formular in der rechten Spalte ein und klicken Sie auf „absenden“.

Wenn Sie Interesse an dieser Lösung für Ihr eigenes Unternehmen haben, melden Sie sich bitte bei mir. Das Schöne an force.com ist, dass wir bereits innerhalb von wenigen Arbeitstagen mit einer komplett auf Ihre Firma und Vertriebsprozess zugeschnittenen und gestalteten Lösung fertig sein können.

Update 2016-06-24: Das Formular ist nicht mehr aktiv, da ich nicht mehr bei der ilum:e arbeite. Die Lösung ist aber nach wie vor verfügbar.

Mrz 21

6. Berliner Salesforce.com User-Group – April 2013

Salesforce User-Group Berli Banner

Ganz herzlich möchte ich Dich/Sie zur nächsten Salesforce Community hier in Berlin einladen. Als Veranstalter werden ich und einige Kollegen der ilum:e informatik natürlich auch vor Ort sein. Ich freue mich schon auf das Treffen!

Die wichtigsten Daten zunächst im Überblick und als Download im iCal Format.:

Immobilien Scout GmbH
Andreasstr. 10
10243 Berlin

Donnerstag, 11.04.2013
16:00 bis ca. 18:00 Uhr
Get-together bereits ab 15:30 Uhr, und nach dem Treffen ist für alle, die mögen, 
noch Zeit für ein Feierabend-Bier.

Registrierung wie immer über ein Xing-Event.

Unser Thema für dieses Treffen ist Marketing Cloud bzw. Social Media. Vortragen dazu werden Andreas Schmidt und Johann Fürmann.

Andreas

Andreas

Johann

Johann

Andreas kann durch seinen großen Erfahrungsschatz hervorragend über Strategien im Social Media Bereich berichten. Johann bringt uns eine Hands-On Demo der Marketing Cloud mit, so dass wir Theoretisches wunderbar mit dem Praktischen verbinden können.

Wir treffen uns dieses Mal bei ImmobilienScout24. Vielen Dank an dieser Stelle an Frank Marter, der sich für die Räumlichkeiten stark gemacht hat.

Ich bin derzeit durch meine Projekte viel im Bereich Lead- und Kampagnen-Management (also einem Teil der Marketing Cloud) unterwegs. Passend dazu plane ich ein Webinar zu diesem Thema. Wer rechtzeitig per E-Mail informiert werden möchte, kann sich dazu ganz einfach rechts in der Seitenleiste registrieren.

Auf ein schönes Treffen am 11. April!

//Hannes

Feb 24

Vom Blockierer zum Helden –Wandel der IT in Zeiten von Cloud-Computing

Dieser Artikel behandelt die Rolle der IT unter Nutzung von ausgelagerten Services und die daraus resultierenden positiven wirtschaftlichen Effekte.

Erinnern Sie sich noch an früher, als IT-Abteilungen neu waren und gerne im Keller der Firma untergebracht wurden? Das ergab sich aus rein praktischen Umständen, denn die IT sollte nah an der Hardware sitzen.

Doch dieses Bild ist sinngebend für die Rolle der IT in den vergangenen Jahrzehnten. Auf Ihrer Schulter lastet das Gewicht der gesamten Firma. Ohne die technischen Services einer IT steht eine jede Unternehmung schnell still. Die IT ist verantwortlich für den reibungslosen Betrieb von essentiellen Diensten.

  • Haben Sie schon mal erlebt, wie für einige Stunden keine E-Mails ein- oder ausgehen? Für jeden Verkäufer bricht hier die Welt zusammen.
  • Oder ein ERP-System, das nicht mehr erreichbar ist und somit zum Zusammenbruch der gesamten Warenverteilung führt?
  • Oder eine Presse-Mitteilung, die dringend raus muss, und in dem Moment steht die Datenbank des CRM-Systems leider nicht zur Verfügung?

Die Aufrechterhaltung lebenswichtiger unternehmenswichtiger Dienste nimmt deshalb meistens die gesamte Zeit und Kraft einer IT in Anspruch. Es bleibt keine Zeit mehr, um Neuerungen und somit Innovation bereitzustellen, ja gar zu treiben. Hieraus wiederum resultiert teilweise das Bild eines Blockierers im Unternehmen, weil von den Anwendern dringend gewünschte Forderungen nicht erfüllt werden können. Für die betroffenen Techniker ist dieser Zustand ebenso unangenehm, denn ein jeder möchte lieber gefallen und sichtbaren Neuwert liefern, als unsichtbare Wartung vorzunehmen.

Einen Ausweg aus diesem Dilemma kann die Nutzung von ausgelagerten Diensten, neumodisch Cloud Computing genannt, leisten. Nicht länger mit den fundamentalen Voraussetzungen wie dem Betrieb von Hardware, Datenbanken, Applikationsservern, Software-Updates und dergleichen gebremst, kann die IT sich darauf konzentrieren, neue Anwendungen in die Unternehmung zu führen – Die Last wird von den Schultern der IT in die Wolke verlagert.

Bei der ilum:e führen wir viele Salesforce.com Rollouts durch. Dabei lösen wir häufig auch eine bestehende On-Premise Installation ab. Nach Einführung von Salesforce und der Abschaltung des alten Systems steht der IT somit neue Kapazität zur Verfügung.

So treffe ich bei meinen Projekten immer wieder auf IT-Admins, die erfreut die neuen Freiheiten aufnehmen. Sie gehen durchs Unternehmen und nehmen Anforderungen auf. Nach Absprache mit den Fachabteilungen setzen sie diese nun um. Dabei kommt ihnen die Agilität der Technologie besonders entgegen. Schnell sind erste sichtbare Ergebnisse produziert und präsentiert. Nun lässt sich beobachten, dass die Arbeitsmoral sich deutlich erhöht, denn  die Kollegen sind deutlich zufriedener mit ihrer Arbeit und den erbrachten Ergebnissen.

Resultierend daraus, agiert das Unternehmen technologisch weiter vorne am Markt, ja wandelt sich gar zum Innovationsführer.

Ausblick

Was ist der nächste Entwicklungsschritt an dieser Stelle?

Besonders radikal wäre es, die IT als eigenständige Abteilung räumlich aufzulösen und in die Fachabteilungen zu integrieren. Dies wäre möglich, sobald alle internen Services abgelöst bzw. ausgelagert sind. Der IT-Admin kann sich dann voll auf die Schaffung von neuen Werten konzentrieren.

In Start-Ups kann man ein solches Setup heute schon finden. Die klassischen Aufgaben der IT beschränken sich hier meistens auf die Wartung der Basis-Technik wie Netzwerke und Clients. Alle anderen Dienste sind komplett ausgelagert. Der administrative Aufwand ist somit auf ein Minimum reduziert. Die Fachabteilungen, im Bereich von Salesforce CRM vor allem Vertrieb und Marketing, haben Power-User. Diese übernehmen einfache administrative Tätigkeiten selber. Komplexeres wird dann von entsprechend qualifizierten IT-Mitarbeitern umgesetzt. Diese verbringen während der Umsetzungsphasen viel zeit innerhalb der Fachabteilungen. Dadurch ergeben sich (unter anderem) zwei weitere positive Effekte:

  1. Der Admin lernt die internen Prozesse viel besser zu verstehen, da er sie hautnah mitbekommt.
  2. Und der Fachanwender wird der Teil neuen technischen Lösung, kann sich besser damit identifizieren und weißt schlussendlich eine höhere System-Akzeptanz auf.

Fazit

So ermöglicht Technologie also Innovation. Innovationskraft steigert die Wettbewerbsfähigkeit. Das Unternehmen steht gestärkt im Markt. Es erreicht somit eine deutlich höhere Rendite auf sein technologisches Investment.

Und der IT-Admin? Er wird vom vermeintlichen Blockierer zum weithin sichtbaren Helden des Unternehmens. Eine Rolle, die ihm durch jahrelange, harte Arbeit an der Basis der Unternehmung wohlverdient ist.